Carsten Schmidt

Carsten Schmidt
Klub der Berlin‑Beweger

Es lebe die deutsche Weinheit – Carsten und Anja Schmidt, Weinhändler und Restaurant-Besitzer „mit Stern“…

Carsten und Anja Schmidt sind im KAUPERTS-Klub der Berlin-Beweger, weil sie Verwöhner sind und uns mehr als 1000 Weine und Champagner anbieten.

Carsten und Anja Schmidt

Carsten und Anja Schmidt

Natürlich gibt es ein Leben ohne Wein. Aber was, bitte, ist das für ein Leben? Für Carsten und Anja Schmidt ist das eine absurde Frage, die sie sich gar nicht erst stellen. Sie leben mit Wein – und sie leben auch vom Wein.

Carsten und Anja Schmidt vor Ihrem Weinladen Schmidt in der Berliner Reichsstraße - Westend

Carsten und Anja Schmidt vor Ihrem Weinladen Schmidt in der Berliner Reichsstraße - Westend

Das erfolgreichste Wein-Ehepaar der Hauptstadt setzt seit Jahren Zeichen. Mit den fünf „Weinladen"-Filialen in Lichterfelde, Westend in Charlottenburg, in Wittenau, Hermsdorf und in Prenzlauer Berg. Mit unzähligen Wein-Seminaren, Verkostungen und Aktionen rund ums Genießen.

Und mit dem Restaurant „Weinbar Rutz“ in der Chausseestraße. Für das von den Schmidts als Inhaber geführte Etablissement hat der Koch Marco Müller im Gastronomieführer Michelin seinen Stern verteidigen konnen und gehört längst zu den besten Köchen Deutschlands. Mehr noch: Der berühmte Gastronomieführer Gault Millau vergab 17 Punkte an das „Rutz“ (von überhaupt 20 möglichen Punkten, die in Berlin aber niemand erreicht).

Stolz ist man auch auf Billy Wagner. Der sehr junge Weinexperte des Restaurants wurde von einer Fachjury der Berlin Marketing „Berliner Meisterkoch“ zum „Sommelier des Jahres“ gewählt.

Im „Rutz“ geben sich die deutschen Leckerschmecker aus dem gesamten Bundesgebiet die Klinke in die Hand. Auch hiesige Feinschmecker gehören zu den Gästen, darunter viele Prominente. Ein Fan des Restaurants ist Ex-Außenminister Joschka Fischer, der hier seine sorgenvolle Miene ablegt und – sehr kenntnisreich, wie es heißt – über Weine plaudert. Ein Grüner und Wein – das passt ja auch irgendwie zusammen.

Gegründet hat das große „Weinladen“-Reich vor rund 45 Jahren Carsten Schmidts Eltern Edeltraud und Dietmar. Der erste „Weinladen“ war damals noch in der Neuköllner Sonnenallee. Die angesagten Weine hatten so schöne Namen wie „Oppenheimer Krötenbrunnen“, „Liebfrauenmilch“ oder „Cröver Nacktarsch“. In jener Zeit sprach noch niemand über „habtrockene“ oder „trockene“ Wein. Da ging es um „sauer“ oder „süß“.

Inzwischen sind die Schmidts, die einen eigenen Weinberg an der Mosel haben, Weltbürger in Sachen Wein geworden. Feine Tropfen aus Österreich, Italien, Frankreich, Spanien und Südafrika sind, abgesehen von diversen Champagnersorten, im Angebot. Ein Schwerpunkt sind die deutschen und österreichischen Weine, die sehr lange völlig unterschätzt wurden und sich längst nachhaltig etabliert haben, was übrigens auch für die deutsche Rotweine gilt.

Schmidts Motto: „Es lebe die deutsche Weinheit“.

Carsten Schmidt

Carsten Schmidt

Fragen an Carsten Schmidt:

Als der liebe Gott den Wein schuf…
… war er in sehr, sehr guter Laune.

Champagner…
…ist perlender Irrsinn. Und macht einen leichten Fuß, wie Harald Juhnke sagte. Es gibt nichts im Leben, was durch Champagner nicht besser wird.

Meine Frau…
… Anja ist wie die Rebsorte meines Herzens. Sie ist An- und Aufregerin und gibt als Werbefachfrau unserem gemeinsamen Unternehmen Gesicht und Profil.

Geweint habe ich…
… als mein Freund Lars Rutz mit 33 an Krebs starb. Mit ihm habe ich das Wein-Bar Rutz“ gegründet. Lars war ein großer Weinkenner und Sommelier des Jahres 2003.

Meine Eltern…
… Edeltraud und Dietmar Schmidt haben vor 45 Jahren die erste Filiale des „Weinladen Schmidt“ eröffnet. Sie hatten das Gespür für gute Weine – zu einer Zeit, als Kunden den Wein erst langsam entdeckten.

Weinmäßig favorisiere ich schon immer…
…die beste Weißweinrebsorte der Welt, den Riesling aus Deutschland! Er darf in jeder Art (trocken, feinherb oder restsüß daherkommen, er muss Tiefe und Mineralität zeigen, außergewöhnlich sein und muss in Erinnerung bleiben. Dann ist es ein großer Wein!

Einen guten Wein trinke ich am liebsten…
…mit Freunden, die meine Leidenschaft teilen und dabei entspannt bleiben! An liebsten würde ich mal „Mäuschen“ sein, wenn Parker und Co. ihre eigenen Bewertungen noch mal blind verkosten und bewerten müssten!

Meine Henkersmahlzeit…
… würde ich in rein flüssiger Form zu mir nehmen! Als Apero eine Flasche Bollinger R.D. aus dem legendären Jahrgang 1961! Danach aus der Doppelmagnum (3,0 Liter) ein Glas (oder mehr) vom 2008 Morstein vom Wittmann und zum Abschluss 1945 Mouton Rothschild aus der Magnum!

Auf meinem Grabstein steht…
… Auf die Gesundheit.