Hans-Peter Wodarz

Hans-Peter Wodarz
Klub der Berlin‑Beweger

Der Kurier des Garens - Hans-Peter Wodarz, Gastro-Performer

Hans-Peter Wodarz ist im KAUPERTS-Klub der Berlin-Beweger, weil er der Enten-Tainer der Nation ist und all unsere Sinne bedient.

Hans-Peter Wodarz mit Sänger Sting, Foto: Hans-Peter Wodarz

Hans-Peter Wodarz mit Sänger Sting, Foto: Hans-Peter Wodarz

Der Mann ist sein eigenes Öko-System.
Er rollt aus sich wie ein Rad und treibt sich selbst an: Hans-Peter Wodarz, geboren 1948 in Wiesbaden. Sein Name steht für Gourmetkünste und für die Erlebnisgastronomie. Mit seinem Enten-Spektakel „Pomp Duck and Circumstance“ schlug er zu Beginn der 90er Jahre in Berlin auf, gefeiert in einer Stadt, die damals auf der Landkarte des Genießens noch Niemandsland war. In Berlin setzte seine „Ente“ zum Höhenflug an. Er wurde zum „Ententainer“, zum großen Leute-Verwöhner, zum „Kurier des Garen“. Das Leckermäulchen-Fachorgan „Der Feinschmecker“ ehrte ihn mit einem Platz in der „Hall of Fame“ der „30 Lichtgestalten der kulinarischen Lebensart in Deutschland“. Chapeau!

Noch bis 2. März 2014 gastiert Hans-Peter Wodarz (HPW) mit seinem Restaurant-Theater „PALAZZO“ wieder in Berlin.

Hans-Peter Wodarz ist auch Berlin-Besessener als Hauptstadt-Zugpferd Mitorganisator beim jährlichen „Hoffest“ des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit.

Wodarz – Infos über den Enten-Flüsterer

Anfänge.
Mit 15 als Page im Wiesbadener Hotel „Rose“. Da hat er reichen betagten Amerikanerinnen in der Badewanne den Rücken geschrubbt. In Erinnerung geblieben sind deren üppige Trinkgelder. Heute lässt er sich den Rücken schrubben – von seiner schönen russischen Freundin Tatjana…

Schicksalshafte Begegnung.
Eckart Witzigmann, der Jahrhundertkoch, war sein Lehrmeister. Er führte das berühmte „Tantris“ in München.

Karrieresprünge.
Sein eigenes Restaurant „Die Ente im Lehel“ in München. Nach dem Umzug nach Wiesbaden ins Hotel „Nassauer Hof“ hieß das Restaurant „Die Ente vom Lehel“.

Gäste.
Karajan, Soraya, Ustinov, Gorbatschow, Sting, Andy Warhol, George Harrison, Liza Minnelli, Burt Lancaster, Larry Hagman, Diana Ross…

Ritterschläge.
Michelin-Stern 1976 und 1979, Koch des Jahres 1982 (Gault-Millau), The Five Star Diamant Award 2000, 2002, 2004.

Kult-Dessert.
Der „Dialog der Früchte“. Sechs Früchtepürees in den Lieblingsfarben von Andy Warhol, der die Früchte mit einem chinesischen Ess-Stab verschlierte. Als das „Werk“ fertig war, sagte er: „Jetzt esse ich mich selbst“.

Pleiten, Pech und Pannen.
Der Pomp-Ausflug nach Amerika endete im Chaos. Falsche Berater, New York vom Schnee begraben, Betrügereien hinter den Kulissen. Absturz der Ente in Atlanta. Mit 100 Containern war HPW nach Amerika gegangen, mit zwei Koffern und Schulden kam er wieder. In Berlin floppte sein erotisches Theater „Belle et Fou“ am Potsdamer Platz.

Historische Leistung.
Mit Witzigmann und zwei anderen Köchen in den 70er Jahren die „Crème fraiche“ von Frankreich nach Deutschland gebracht. Erst im Kofferraum geschmuggelt, dann importiert. Eine echte Alternative zu Omas Mehlschwitze.

Big Spender.
Mit Benefiz-Veranstaltungen trug HPW in ca. 30 Jahren etwa 10 Millionen DM, also umgerechnet insgesamt 5 Millionen Euro zusammen.

Letzte Worte.
Auf seinem Grabstein soll stehen – „Ente gut, alles gut.“

Hans-Peter Wodarz mit Ex-US-Präsident Bill Clinton, Foto: Hans-Peter Wodarz

Hans-Peter Wodarz mit Ex-US-Präsident Bill Clinton, Foto: Hans-Peter Wodarz

WODARZ AKTUELL:

Der „Palazzo“-Mann bittet ins Zelt zu „Der Ball des Grafen“!

Im Mittelpunkt steht Graf Voronin, verkörpert von einem der besten Illusionisten der Gegenwart, Yevgeniy Voronin. Der gemeinsame Abend mit dem exzentrischen Adeligen, der ein Gefolge höchst sonderbarer Gestalten um sich geschart hat, beginnt in wahrsten Sinne des Wortes zwar recht „verschlafen“ – schlummert der Herr Graf doch in aller Seelenruhe inmitten der Gäste und muss mit ihrer Hilfe erst einmal zum Leben erweckt werden. Erst einmal erwacht, entwickelt sich der blasse Aristokrat zum Mittelpunkt einer rasanten Show mit vielen Überraschungen und Artistik, die weltweit beachtet wird.

Die fantasievolle Show spinnt sich um die uralte Geschichte von erfüllter, aber auch unerwiderter Liebe, Verlangen, Eifersucht und einem Mann zwischen zwei Frauen ...

Kulinarisch wird die fulminante Show geprägt von dem Sterne- und TV-Koch Kolja Kleeberg, dem Küchenchef vom legendären Restaurant „VAU“. Kollberg, so eine Art Gesamtkunstwerk der Szene, hat seinen Freund Wodarz erstmals von seiner tradtionellen Enten-Jagd abgebracht, was einige Gäste anfänglich irritierte. Aus Skepsis wurde jedoch Begeisterung über die Kleeberg-Variationen.

Hans-Peter Wodarz mit Sterne- und TV-Koch Kolja Kleeberg

HPW mit Kolja Kleeberg

Sautierte Garnelen, gebackene Kabeljau-Brandade, geschmorte Rinderschulter – zubereitet mit den Kräutern Europas. Schluss- und für viele Höhepunkt – das Dessert. Heinz Horrmann, Deutschlands bekanntester Gastronomiekritiker, schwärmte in der Berliner Morgenpost: „Es war eine süße Versuchung...“ (Alternativ wird übrigens auch ein vegetarisches Menü angeboten.)

Wodarz und Berlin: Innige Liebe bis zur Abhängigkeit. Seit Jahren liiert mit einer schönen Russin, die ihm den besten Hauptgang der Welt zubereitete – eine unglaubliche süße Tochter! Allein dafür hätte der frühere „Sterne-Koch“ einen „Stern“ verdient!

Als Chef seiner Event-Agentur organisiert „HPW“ Gastronomieprojekte in aller Welt. Zusammen mit seinem Freund und Partner Hartmut Beyer plant er gerade das kulinarisch-kulturelle Begleitprogramm für weitere Veranstaltungen des Auto-Spetakels „City-Challenge“, nach Baku diesmal auf Kuba und in Moskau.

In Berlin ist Wodarz seit nunmehr vier Jahren Gastgeber der TV-Serie „berlin kocht“, die – von KAISER'S unterstützt – jede Woche neu ab Montag auf TV-Berlin zu sehen ist und dann in der Woche mehrmals ausgestrahlt wird (www.berlinkocht.tv).